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Rabe_1-advise_readyNemeton bezeichnete bei den Kelten einen Hain, der aufgrund seiner besonderen natürlichen Beschaffenheit als Übergang zwischen dem Diesseits und dem Jenseits fungierte.

Verkörperung und Dramatisierung der beseelten Natur finden wir in allen Jahrhunderten der Garten- und Landschaftsgeschichte, wobei ihre Gestaltung den jeweiligen Zeitgeist widerspiegelt. Von der Verehrung der Natur und ihren unberechenbaren Elementen über die Weltsicht der Buchreligionen, einer zu bezwingenden Umwelt, bis in unsere fast vollständig anthropogen beeinflussten Welt in der wir zwar nicht gläubig aber sehnsüchtig nach einer ursprünglichen Natürlichkeit in unserer Landschaft und im Garten suchen.

Steinmännchen

Wie das herabfallende Laub zur Erde wird lagert sich auch die Geschichte in der Landschaft ab.

Als Vermittler des „Genius loci“ schürfe ich mit dem empirischen offenen Auge der Wissenschaft und dem verklärten, prophetischen Blick der Kunst durch die Schichten der Landschaft.

Daraus ergeben sich Gärten, Parks und ganze Landschaften die nicht nur den sozialen, ökologischen, ökonomischen und technischen Anforderungen genügen, sondern uns vor Allem im Innersten berühren.

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